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Durchführung des § 257 Abs. 2 SGB V

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Durchführung des § 257 Abs. 2 SGB V



Bezug:

Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland vom 2. März 2009 (BGBl. Teil IS. 416)


Verordnung zur Festlegung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzverordnung- GKV-BSV) vom 29. Oktober 2008 (BGBl. Teil I S. 2109)


BMI-Rundschreiben vom 17. Dezember 2008 (GMBl 2009, S. 94) - D 5 - 220 707/22-


BMI-Rundschreiben vom 9. Oktober 2000 (GMBl 2000, S. 1175) - D II 2 - 220 707/22 -



- RdSchr. d. BMI v. 29. 4. 2009 - D 5 - 220 707/22 –





In Artikel 14 des Gesetzes zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland vom 2. März 2009 wird die GKV-Beitragssatzverordnung vom 29. Oktober 2008 geändert. Nunmehr beträgt nach § 1 Satz 1 GKV-Beitragssatzverordnung der paritätisch finanzierte Beitragsatz in der gesetzlichen Krankenversicherung 14,0 Prozent (bisher 14,6 Prozent). Der allgemeine Beitragssatz nach § 241 SGB V beträgt 14,9 Prozent (bisher 15,5 Prozent).



Den sich hieraus ab 1. Juli 2009 ergebenden Beitragssatz und den Höchstbetrag des Arbeitgeberzuschusses nach § 257 Abs. 2 SGB V gebe ich hiermit bekannt:



Beitragsbemessungsgrenze2009

3 675,00 €

halber Beitragssatz

7,3 v. H.

Höchstbetrag

257,25 €



Im Vorgriff auf eine Aktualisierung des BMI-Rundschreibens vom 9. Oktober 2000 ist beim Beitragszuschuss des Arbeitgebers nach § 257 Abs. 1 SGB V für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Beschäftigte künftig wie folgt zu verfahren:



Durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz vom 26. März 2007 (BGBl. Teil I S. 378) ist ein einheitlicher allgemeiner und ein einheitlicher ermäßigter Beitragssatz für alle Krankenkassen eingeführt worden. Daher ist der Nachweis über die Höhe seines Krankenversicherungsbeitrags, wie er bisher in Abschnitt IV des Rundschreibens von dem freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Beschäftigten gefordert worden ist, nicht mehr zu erbringen.



GMBl 2009, S. 490